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Astrologie fühlen, warum Wissen allein nicht reicht


Ich habe Astrologie lange gelesen. Sehr viel gelesen.

Bücher, Skripte, Tabellen, Deutungen. In meinen Ausbildung war ich oft diejenige, die sagte:„Das ist zu viel auf einmal. Zu viele Informationen. Zu komplex, um zu verstehen."

Und vielleicht war genau das der Hinweis.

Denn Astrologie kann überwältigen, wenn sie nur im Kopf bleibt.

Man weiss dann viel, aber man lebt es nicht.


Wenn Wissen keine Veränderung bringt

Was bringt es mir zu wissen, dass mein Merkur in der Jungfrau steht, wenn sich mein Alltag dadurch nicht verändert?

Ja, ich kann sagen: Merkur in Jungfrau: analytisch, präzise, detailorientiert, kritisch.

Aber:

  • Wie zeigt sich das in meinen Gesprächen?

  • Warum fühle ich mich manchmal missverstanden, obwohl ich „klar“ spreche?

  • Warum erschöpft mich Kommunikation manchmal so sehr?

  • Und warum triggert mich Unordnung, innerlich wie äußerlich?

Reines Lesen gibt darauf selten Antworten. Es beschreibt, aber es erlebt nicht.


Astrologie wird erst lebendig, wenn wir sie fühlen

Ich habe irgendwann gemerkt: Astrologie will nicht nur verstanden werden. Sie will verkörpert werden.

Der Wendepunkt kam über die Meditation.

Statt weiter zu analysieren, begann ich einzutauchen. Nicht in neue Informationen, sondern in Erfahrung.


Eintauchen in den eigenen Merkur

Ich begann, mich in Meditation mit meinem Merkur zu verbinden.

Nicht mit Fragen wie:„Was bedeutet Merkur in Jungfrau?“

Sondern mit:

  • Wie fühlt sich meine Art zu denken an?

  • Welche Bilder entstehen, wenn ich an Kommunikation denke?

  • Wo halte ich mich zurück?

  • Wo werde ich innerlich eng oder kritisch?

Und plötzlich kamen keine Worte. Sondern Empfindungen.

Bilder. Körperreaktionen. Innere Spannungen.


Die Jungfrau-Energie im Körper

Als ich tiefer ging, tauchte ich in die Jungfrau-Energie selbst ein.

Nicht als Konzept. Sondern als Gefühl.

Wie fühlt es sich an, wenn alles seinen Platz hat? Wenn Klarheit nicht Kontrolle ist, sondern Fürsorge? Wenn Ordnung nicht starr, sondern dienend ist?

Ich begann zu spüren, wie jede Zelle aufatmet, wenn Dinge klar sind. Aber auch, wie schnell mein System überfordert ist, wenn ich mich in Details verliere.

Diese Erfahrung hat mir mehr über meinen Merkur beigebracht als jede Deutung.


Astrologie fühlen verändert den Alltag

Seitdem ist Astrologie für mich kein System mehr, das ich erkläre.

Sondern ein Raum, den ich betrete.

Ich fühle, wann ich zu viel denke. Ich spüre, wann Kommunikation aus dem Kopf kommt und wann aus dem Körper. Ich erkenne schneller, wann ich mich verliere in Analyse, statt in Verbindung zu bleiben.

Das ist der Unterschied zwischen:

Astrologie lesen und Astrologie leben.


Warum ich heute Astrologie fühlen vermittle

Weil wir keine weiteren Informationen brauchen. Sondern Integration.

Astrologie fühlen bedeutet:

  • Planeten nicht nur zu verstehen, sondern zu erleben

  • Zeichen nicht zu erklären, sondern zu verkörpern

  • Horoskope nicht zu analysieren, sondern zu durchfühlen

Erst dann wird Astrologie heilsam. Ehrlich. Alltagstauglich.


Eine Einladung an dich

Wenn du dein Horoskop kennst, aber

es sich noch nicht nach dir anfühlt, dann liegt es nicht an dir.

Vielleicht hast du es bisher nur gelesen.

Und vielleicht ist jetzt der Moment, es zu fühlen.


Ich freue mich auf dich✨

 
 
 

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